Schwarz – Rot – ART

Wer meinen Blog des Öfteren besucht, kennt die skulpturale Installation „Über Grenzen“ von Rainer Gross, die mein Stadtgärtchen zum gARTen macht (ich hab‘s nicht so mit dem Verlinken, scrollt einfach weiter, wenn ihr’s euch nochmal anschauen wollt). Gestern wurde Rainers aktuelle Ausstellung in der Brüsseler Galerie Faider eröffnet.  Mit seiner Zustimmung (Danke, Rainer!) lade ich euch zu einem kleinen fotografischen Rundgang ein.  Typisch für Rainers Arbeiten auch hier die Verbindung von Innen und Aussen – schon von weitem zu sehen:

Im Innenraum setzt sich die Skulptur fort – Rainers Erklärung dazu: Das Haus stammt aus dem Jahr 1850 und hat viele Bewohner beherbergt, seit 25 Jahren eine Kunstgalerie. Die Installation, die für diese Ausstellung geschaffen wurde, besteht aus 12 roten „Pfeilern“ und einer Endlosspirale aus geschwärzten Latten.  Die Länge der Pfeiler entspricht dem Volumen des Innenraums, den die Skulptur mit dem Titel „Kleiner Zeitraum“ ausfüllt. Schaut her:

Zeit und Vergänglichkeit sind Leitmotiv der Werke von Rainer Gross, so wie das Spiel mit Linien in allen Variationen. Hier zwei Skulpturen aus Holz (an der Wand) bzw. Stahl (am Boden):

86CD82B1-EB71-4A0A-8FC2-8E6B91D011DEVergänglichkeit birgt aber auch Wiedergeburt in sich – so bei dieser Skulptur (Age d’Or – Goldenes Zeitalter) aus Latten-Bruchstücken, die Teil einer temporären monumentalen Installation in Saint-Germain-en-Laye (Region Ile de France) waren.  In Bronze schimmernd ein Verweis auf die Schönheit und eben auch Vergänglichkeit  selbst der größten Glorie:

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Wer mehr über den Künstler und seine Werke erfahren möchte wird fündig bei http://www.rainergross.net

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Ride … and see more

Heute scheint mein Bahnhofstag zu sein.  Zwischenhalt, Blick aus dem Fenster, Foto, diesmal mit Farben gespielt:

 

 

 

Wait – and see…

Die noch blasse Frühmorgensonne verspricht Sommerhitze.  Leinenkleid heute statt Jeans für die Reise, Urlaubsfeeling statt „Ich fahre wieder nach …“

Nicht der übliche Espresso in Sam’s Café vor der Abfahrt des Zuges,  lieber die zu dieser frühen Stunde noch nicht abgasgetränkte Luft atmen.  Nur wenige Mitreisende auf dem Bahnsteig. Ich gehe weiter, bis zum Ende der Überdachung, schaue mich um … und finde Material für mein „Sky. Lines“-Thema.

“Wait and see!“ – Augen auf bis der Zug kommt!